Wer sich von Idioten regieren lässt, wird wie Vieh gehalten: Warum ich „Nerds@Work“ gründe

Wer sich von Idioten regieren lässt, wird wie Vieh gehalten: Warum ich „Nerds@Work“ gründe

Es reicht. Wer jetzt noch so tut, als könnten wir uns mit ein bisschen gutem Zureden, standardisierten Gründerseminaren oder dem nächsten hohlen Konjunkturprogramm retten, hat den Schuss nicht gehört.

Schauen wir uns im Weserbergland um – und im ganzen Land. Wer hier im Handwerk, im Dienstleistungssektor oder als kreativer Kopf versucht, sich durch ehrliche Arbeit eine Existenz aufzubauen, wird von einer Horde politischer Vollversager Stück für Stück zermahlen. Das ist längst keine verfehlte Politik mehr; das System hat Methode.

Der moderne Sklavenmarkt und seine Inhaber

Wir werden von infantil gewordenen Politikern regiert, die von Wirtschaft, realer Arbeit und echtem Risiko ungefähr so viel verstehen wie eine Parkuhr. Ihr Ziel ist kein funktionierender Markt und kein freier Bürger. Ihr Ziel ist ein moderner Sklavenmarkt.

Sie halten das Volk ganz gezielt durch ständige Existenz- und Zukunftsängste in Schach. Wer den Kopf voll mit Sorgen um die nächste Stromrechnung, den nächsten absurd aufgeblähten Paragraphenberg oder die ruinösen Abgaben hat, rebelliert nicht. Er funktioniert. Er wird gefügig gemacht für eine geld- und machtgierige Elite, die sich in ihrer Arroganz für die wahren Leistungsträger hält.

Aber wer sind diese Leute in Wahrheit? Sie sind der inkompetenteste Bodensatz, den dieses Land je hervorgebracht hat. Da hat sich eine Kaste aus Parteisoldaten, Karrieristen und Lobby-Marionetten eingenistet, die in ihrem gesamten Leben noch nie einen echten Wert geschaffen, noch nie ein Risiko getragen und noch nie durch eigene Leistung überlebt haben. Sie existieren nur durch Gesetze, die sie sich selbst schreiben, und durch den Raubbau an denen, die jeden Tag früh aufstehen und den Laden am Laufen halten.

Schluss mit der digitalen Fessel: Unsere eigene, autarke Infrastruktur

Diese Verachtung gegenüber den echten Machern zeigt sich nirgendwo deutlicher als in der digitalen Sackgasse, in die man uns drängen will.

Jeder kleine Selbstständige wird heute dazu erzogen, sich von US-Tech-Monopolen, Mietsoftware und geld-fressenden Werbebudgets abhängig zu machen. Man zahlt monatlich für Plattformen, die einem am Ende nicht gehören, wird von Algorithmen zensiert oder willkürlich abgestraft und hat null – absolut null – Kontrolle über das eigene Geschäft. Wer dort nicht zahlt, ist unsichtbar. Wer zahlt, wird langsam leergesaugt.

Wir machen diesen Scheiß nicht mehr mit.

Bei Nerds@Work setzen wir auf eine vollkommen autarke Infrastruktur. Wir betreiben unsere eigene regionale ClassicPress Multisite, unsere eigenen Server, unsere eigenen Netze. Keine Konzern-Cloud, keine fremden Algorithmen, keine versteckten Kosten und kein Algorithmus, der uns vorschreibt, was wir sagen oder anbieten dürfen. Wir holen uns unsere digitale Souveränität zurück. Wer unabhängig sein will, darf sich nicht freiwillig an die Leine von Big Tech legen.

Unabhängigkeit, Zusammenarbeit und echte Ergänzung

Statt uns auf dem von der Politik gewollten, mörderischen Konkurrenzkampf zerfleischen zu lassen, setzen wir auf das genaue Gegenteil: bedingungslose Zusammenarbeit und gegenseitige Ergänzung.

Im aktuellen System wird uns eingetrichtert, dass jeder der Feind des anderen ist. Wir sagen: Wer zusammenarbeitet, ist unbesiegbar.

Der eine hat das handwerkliche Talent, der andere die digitale Infrastruktur, der nächste die zündende Idee oder den Raum dafür.

Wir teilen unsere Maschinen, unsere Werkzeuge, unsere Betriebsorte und unser Wissen.

Wir tauschen Kompetenzen, statt teure Agenturen oder dubiose Berater zu bezahlen, die uns das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Das ist keine romantische Wohlfühl-Idee, das ist pure, ehrliche Notwendigkeit und wirtschaftliche Überlebensstrategie. Wenn wir unsere Ressourcen bündeln, sind wir für jede Krise und jeden Amtsschimmel zu dick, um geschluckt zu werden.

Wer ist ein Nerd bei uns?

Vergesst das Hollywood-Bild vom blassen Typen, der im Keller sitzt. Ein Nerd ist für uns der Mensch, der für sein Fach brennt, weil er es liebt – egal ob Tischler, Programmierer, Restaurator, Texter oder Metallbauer. Einer, der eine unbändige Leidenschaft hat, ein echtes Talent, das man sich nicht an der Uni anlesen kann, und vor allem das Machergen. Einer, der lieber anpackt und baut, statt im Internet rumzujammern.

Das ist die Kampfansage

Nerds@Work ist kein Verein für Kaffeefahrten und Visitenkarten-Tausch. Es ist ein Schutz- und Trutzraum für alle, die es satt haben, die Zeche für eine korrupte und unfähige politische Klasse zu zahlen.

Wir bauen uns unsere Wirtschaft im Weserbergland selbst neu auf – Stein für Stein, Code für Code, Hand in Hand. Wer mitmachen will, wer seine Unabhängigkeit will und wer bereit ist, anzupacken: Die Infrastruktur steht. Das Seil hält.

Der Rest ist Schweigen. Und Machen.

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